Max Fischer AG Bauunternehmung Holzbau Zimmerei Terrassen Terrassenboden Terrassenböden Terrassenrost Bilder Infos

Terrassenböden


Holzterrassen wirken harmonisch und einladend, unterstreichen ein natürliches Ambiente und sind der ideale Übergang vom Haus ins „Outdoor-Wohnzimmer“.

Holz ist ein Naturprodukt und nach wie vor der beliebteste Baustoff des Menschen. Hohe Festigkeit bei geringem Gewicht, leichte und vielseitige Bearbeitung und unverwechselbare und natürliche Charakter kennzeichnet dieses einzigartige und zeitlose Naturprodukt. Beim Kauf von Naturprodukten müssen die Einschränkungen bei der Beschaffenheit bewusst in Kauf genommen werden.


Äste und Maserung

Äste und Maserung können je nach Holzart und Herkunft variieren und gehören zum natürlichen Erscheinungsbild des Holzes. Anzahl und Größe von gesunden, mindestens einseitig fest verwachsenen Ästen unterliegen im Gartenbau keinen Einschränkungen und geben dem Holz ein lebendiges, individuelles Erscheinungs- und Farbbild.

Heimische Holzarten

Gegen heimische Holzarten wie sibirische Lärche, Eiche, Robinie oder Douglasie spricht in der Regel nichts. Sie haben genauso eine Daseinsberechtigung wie auch z.B. das Tropenholz. Wichtig sind im Grunde immer die Befestigungsart und die Einhaltung des konstruktiven Holzschutzes.


Thermisch modifizierte Holzarten TMT

Thermisch modifiziertes Holz ist das Endprodukt einer Wärmebehandlung (Erhitzen) von Holz auf mindestens 160°C bei Sauerstoffmangel. Ziel der thermischen Holzmodifikation sind die Holzeigen-schaften für bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern. Die erzielte hohe Fäulnisresistenz sorgt dafür, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Aussen- und Nassbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen. Die verringerte Wasseraufnahmefähigkeit von Thermoholz reduziert die für Holz typische Neigung zum Quellen und Schwinden, Schüsseln und Reissen. Minimale Spannungs-Risse sind möglich. Diese sind im Normalfall in einer Breite von 1-2 mm und nicht auf eine bestimmte Länge einzugrenzen. Ein Auftreten solcher Risse ist durchaus normal und kein Reklamationsgrund. Praktisch konzentriert sich dies auf folgende Hölzer:
Erle, Eiche, Ahorn, Esche, Birke sowie Robinie bei den Laubhölzern sowie Fichte und Kiefer bei den Nadelhölzern. Das Thermoholz ist eine ökologische Alternative zu Tropenhölzern.

Acetylierte Holzarten - Accoya

Das ist Holz, welches in einem Verfahren der chemischen Holzmodifikation mit Essigsäureanhydrid behandelt wurde, um die Besiedlung durch holzzerstörende Pilze oder Insekten zu erschweren und so seine gebrauchstaugliche Einsatzdauer im Aussenbereich zu verlängern. Grundsätzlich kann jede Holzart in diesem Verfahren behandelt werden.
Zur Herstellung von Accoya werden nur reichlich verfügbare Holzarten aus zertifizierten, nachhaltig verwalteten Wäldern und Pflanzungen verwendet, darunter FSC®-, PEFC™- und andere regional zertifizierte Hölzer. Alle Accoya-Produkte garantieren eine verantwortungsvolle Herstellung.


Tropische Holzarten

Es gibt eine Vielzahl an Holzarten zur Auswahl! Nennenswert sind bestimmt Bangkirai, Ipé, Cumarú, Garapa und Massaranduba. Als nachwachsender Rohstoff ist und bleibt Holz eines der wichtigsten Pflanzenprodukte.
Wer Tropenholz boykottiert, sorgt letztlich dafür, dass der Wald seinen wirtschaftlichen Wert verliert. Die Waldflächen werden gerodet und dann anderweitig genutzt, um das Land für seine Bewohner profitabel zu machen. Auf dieser Grundlage ist der Boykott von Tropenholz nicht sinnvoll. Schon heute werden grosse Flächen in Sojabohnenplantagen oder Weideland umgewandelt.
Die drei grössten tropischen Waldregionen der Erde befinden sich in Südostasien, Afrika sowie Mittel- und Südamerika. Die Mittel- und Südamerikaner sind in Bezug auf eine umweltbewusste Holzwirtschaft am fortschrittlichsten. Dort gibt es in nahezu allen Ländern FSC-zertifizierte Waldflächen und Sägewerke.

Alternative zu Holz - WPC

WPC steht für Wood-Plastic Composite und ist ein Holz-Kunststoff-Gemisch. Terrassendielen, die aus diesem Material bestehen, setzen sich aus Holzfasern, Polyethylen und Zusatzstoffen wie UV-Blockern und Farbpigmenten zusammen. Sie werden unter hohem Druck gepresst und erhalten so ihr stets gleiches Aussehen.
Eine hohe Qualität bei Terrassendielen aus WPC zeigt sich daran, wie nah sie einer natürlichen Holzoptik kommen und wie lange diese ihren Anfangsfarbton behalten.
WPC empfehlen sich aufgrund ihrer hohen Rutschfestigkeit und Splitterfreiheit vor allem für das Verlegen rund um einen Swimmingpool oder Gartenteich an. Dies ist ein wichtiger Faktor für Familien Kindern.
Im Gegensatz zu Holzdielen sind Terrassendielen aus WPC zudem selbst ohne Pflegemittel widerstandsfähig und resistent gegen äußere Einflüsse wie Pilze, Insekten, Wind und Wetter. Der Pflegeaufwand ist um einiges geringer. Aufgrund des geringeren Verwitterungsgrades wird WPC stets für Terrassen auf der „Wetterseite“ genutzt. Quellen und Schwinden ist bei WPC keine stark ausgeprägten Probleme. In der Optik sind diese Böden homogen. Es fehlt das natürliche Aussehen einer Holzmaserung. Ein weiter Nachteil ist, dass der Bodenbelag bei starker Sonneneinstrahlung, mehr Wärme als Holz aufnimmt.

Dauerhaftigkeitsklassen von Terrassenhölzern

Wer sich für Balkon- oder Terrassendielen aus Holz entscheidet, möchte, dass diese auch möglichst lange halten. Dabei ist vor allem die Auswahl geeigneter Terrassenhölzer – neben der richtigen Konstruktion – von entscheidender Bedeutung. Alle Terrassenhölzer sind in sogenannte Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt. Auch als Resistenz oder Haltbarkeit bezeichnet, wird meist nach der europäischen Norm DIN-EN 350 ermittelt. Hierbei wird die Widerstandsfähigkeit gegen Insekten, Pilze und Schädlinge geprüft, welche das Verrotten des Holzes verstärken. Klassifiziert wird von Klasse 1 (sehr dauerhaft) bis Klasse 5 (nicht dauerhaft). Hölzer der Klasse 1 haben eine Lebenserwartung unter gemässigten Klimabedingungen von über 25 Jahren. Hier eine Tabelle mit den gängigsten Holzarten:

#

Holzpflege

So schön wie Ihre Holzdielen am Anfang aussehen, tun sie das nur zirka ein Jahr – zumindest ohne eine regelmässige, intensive Pflege. Denn durch die UV-Strahlung der Sonne nehmen sie über die Zeit sonst einen silbergrauen Farbton, die sogenannte Patina, an. Diese Farbveränderung ist vielleicht nicht schön, hat allerdings keine Auswirkung auf die Stabilität Ihrer Terrasse. Mit dem Einsatz der passenden Holzpflegemittel beugen sie Witterungserscheinungen wie Sonne, Regen, Hitze und Kälte oder auch Insekten- und Pilzbefall vor.


Sichtverschraubung oder unsichtbare Montage?

Bei formstabilen Hölzern ist es eine ästhetische Frage. Bei weniger formstabilen Hölzern empfehlen wir die Sichtverschraubung. Die unsichtbare Montage der Terrassendielen ist anspruchsvoller, da das Holz vollständig in den Vordergrund tritt.


Glatte oder geriffelte Oberfläche

Geriffelte Oberflächen bei Naturholz-Oberflächen werden aufgefräst und neigen im Unterschied zu glattgeschlossenen Oberflächen viel eher zum Splittern. Die Pflege und Reinigung der glatten Oberfläche ist einfacher. Da ist auch der sporadische Einsatz mit dem Hochdruckreiniger möglich. Die glatte Variante ist einfach renovierbar, da man die Holzoberfläche mehrfach abschleifen kann. Sollten Sie trotzdem eine geriffelte Oberfläche bevorzugen, so empfehlen wir die Alternative zu Holz.

Fazit

Überlegen Sie sich zum Voraus, welche Erwartungen Sie an Ihre Terrasse haben. Wer an seinen Terrassendielen besonders lange Freude haben möchte, sollte sich durchaus eine Investition in langlebige Hölzer oder WPC überlegen. Am Ende können nur Sie entscheiden, ob Sie einen Terrassenboden aus Naturholz oder Dielen aus WPC schöner finden.

Auch Ihr Wohnort spielt bei der optimalen Dielenwahl eine Rolle, denn ein Haus im Norden des Landes muss beispielsweise statistisch gesehen mehr Regen aushalten - bedenken Sie dies bei der Wahl Ihrer Terrassendielen. Vielleicht sollten Sie über den Bau einer Terrassenüberdachung nachdenken, durch die Sie auch bei Nieselregen oder kälteren Temperaturen auf Ihrer Terrasse sitzen können.